Informationen

Hier finden Sie wichtige Informationen und rechtliche Rahmenbedingungen für Ihr Berufsfeldpraktikum und das Modul BFP. Bitte lesen Sie die Hinweise aufmerksam durch – am besten zu Beginn des Semesters, in dem Sie Ihr Begleitseminar belegen.

Übersicht über den Verlauf des Moduls

Das Berufsfeldpraktikum (BFP) ist die zweite Praxisphase innerhalb des Bachelor-Lehramtsstudiums. Das Modul umfasst das Begleitseminar in Kombination mit der in der Regel außerschulischen Praxisphase, die „konkretere berufliche Perspektiven außerhalb des Schuldienstes eröffnet oder Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen Tätigkeitsfelder gewährt“. LABG (2009) § 12 Abs. 2 

Verlauf des Moduls

Sie melden sich für ein Seminar „Begleitung des Berufsfeldpraktikums“ unter KLIPS 2 an. Wir bieten verschiedene Seminare an, auch mit spezifischen Schwerpunkten (Informationen finden Sie in den Inhaltsangaben bzw. Kommentaren des jeweiligen Seminars in KLIPS).

Sie besuchen die Vorbereitungsphase des Seminars und bearbeiten die Portfolio-Aufgaben für die Zeit vor dem Praktikum. Weitere Aufgaben, die Sie während des Praktikums und nach dem Praktikum bearbeiten müssen, werden Ihnen im Seminar bekannt gemacht.

Sie suchen eigenverantwortlich einen geeigneten Praktikumsplatz, der in Verbindung mit einem Wahlthema bzw. einem Schwerpunkt steht, und absolvieren das Berufsfeldpraktikum. Sie bearbeiten parallel die Portfolio-Aufgaben für die Praktikumszeit. (Mehr Informationen finden Sie in den „Bewerbungstipps“.)

Laut LABG (2009) §12 werden alle Praxiselemente „in einem Portfolio dokumentiert“. An der Universität zu Köln wird dieses Portfolio als „ePortfolio“ geführt. Das obligatorische ePortfolio beinhaltet die Portfolio-Aufgaben, die Sie im ILIAS-Kurs Ihres Seminars finden. Sie bearbeiten die Portfolio-Aufgaben und schalten sie für Ihre*n Dozierende*n frei. Es ist die Grundlage für die gemeinsame Abschlusssitzung.

Sie haben neben den vorgegebenen Reflexionsanregungen zusätzlich die Möglichkeit, das Portfolio individuell zu gestalten und Themen, Materialien o.ä. zu sammeln, die sie in Ihren Praxisphasen beschäftigen.

Aktuell entwickeln wir das ePortfolio in der Lehrer*innenbildung weiter. Da wir Ihnen eine optimale Ausbildung ermöglichen möchten, beziehen wir Sie mit ein und freuen uns, dass Sie Teil eines Pilotdurchgangs sind, um das neue ePortfolio Konzept zu testen. Eine erste Einführung haben Sie in der ersten Seminarsitzung erhalten. Weitere Informationen zum neuen ePortfolio finden Sie auf der FAQ Seite.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback, Ihre Fragen und Anregungen!

Sie entwickeln eine eigene Untersuchungsfrage, die Sie im Laufe Ihres Praktikums mit einer geeigneten Forschungsmethode vorbereiten, durchführen, auswerten und reflektieren. Dazu belegen Sie drei Workshops in der Woche zum Forschenden Lernen zu folgenden Themen:

  • Einführung in Forschungsmethoden
  • Vertiefung einer Forschungsmethode (leitfadengestütztes Interview oder Fragebogen)
  • Entwicklung einer Untersuchungsfrage.

Sie

  • nehmen aktiv am Seminar teil und bearbeiten Seminaraufgaben,
  • verfassen ein ePortfolio als begleitendes Reflexionselement mit einem Poster zum Forschenden Lernen,
  • absolvieren das Praktikum und
  • besuchen die obligatorische Abschlusssitzung mit Posterpräsentation.

Bitte melden Sie sich ab 1. September eigenständig zur Modulabschlussprüfung in Klips 2.0 an. Bitte laden Sie die Bescheinigung über das Berufsfeldpraktikum im Anschluss an das Praktikum, spätestens bis zum 15. April (im Anschluss an das WiSe) bzw. 15. Oktober (SoSe) in Ihrem ILIAS-Kurs hoch. Bescheinigungen, die nach dieser Frist eingereicht werden, können erst im folgenden Semester bearbeitet und verbucht werden. Bitte beachten Sie, dass nur vollständige und lesbare Bescheinigungen bearbeitet werden können.

Informationen zum Praktikum, zum Begleitseminar und zum Modulabschluss

Das Berufsfeldpraktikum (BFP) ist die zweite Praxisphase innerhalb des Bachelor-Lehramtsstudiums. Das Modul umfasst das Begleitseminar in Kombination mit der in der Regel außerschulischen Praxisphase, die „konkretere berufliche Perspektiven außerhalb des Schuldienstes eröffnet oder Einblicke in die für den Lehrerberuf relevanten außerschulischen Tätigkeitsfelder gewährt“. LABG (2009) § 12 Abs. 2 

Das Praktikum

Folgende Rahmenbedingungen sind für Ihr Praktikum relevant:

  • mindestens 20 Tage mit mindestens 80 Zeitstunden aktiver Lernzeit,
  • semesterbegleitend oder im Block,
  • im außerschulischen Bereich (LABG 2009),
  • von der Universität begleitet (Seminar),
  • in Deutschland oder im Ausland möglich.

Dokumente und Informationen

Hier finden Sie wichtige Informationen, die Sie vor dem Beginn Ihres Praktikums lesen sollten sowie Dokumente, die Sie für Ihr BFP benötigen.

Icon Hinweis

Die folgenden Informationen sind besonders wichtig. Bitte setzen Sie sich frühzeitig damit auseinander, da Sie sonst Ihr Praktikum nicht antreten können. Einige Dokumente müssen Sie ausgedruckt und unterschrieben zu Beginn Ihres Praktikums abgeben. Falls Sie Ihr Praktikum im pädagogischen oder sozialen Bereich absolvieren, können Sie die Informationen zur Verschwiegenheitspflicht und die Belehrung zum Infektionsschutz verwenden.

Unfallversicherung

Während des Praktikums sind Sie unentgeltlich gesetzlich unfallversichert. Somit ist auch Ihr alltäglicher Weg von Zuhause zum Praktikumsort sowie der Weg vom Praktikumsort nach Hause in unfallrechtlicher Hinsicht abgesichert. Im Schadensfall werden Sie wie vertraglich gebundene Arbeitnehmer*innen behandelt und die gesetzliche Unfallversicherung greift.

Haftpflichtversicherung

Zu Ihrer eigenen Absicherung ist es ratsam, vor dem Praktikum eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Diese Checkliste enthält alle wichtigen Schritte für den Einstieg in das BFP.

Sie können die Checkliste hier herunterladen.

BFP-Begleitkurs-digital_Informationen_I_Checkliste_Vorbereitung-3

Bitte drucken Sie die Informationen zur Verschwiegenheitspflicht bei Bedarf aus. Bitte bestätigen Sie das Schreiben durch Ihre Unterschrift und reichen es bei Ihrer Praktikumsstelle ein.

Sie können das Schreiben hier herunterladen.

BFP-Begleitkurs-digital_Informationen_I_Belehrung_Verschwiegenheit

Bitte drucken Sie die Belehrung zum Infektionsschutz bei Bedarf (i.d.R. Praktikum im sozialen oder pädagogischen Bereich) aus. Bitte bestätigen Sie das Schreiben durch Ihre Unterschrift und reichen es bei Ihrer Praktikumsstelle ein.

Sie können die Belehrung hier herunterladen.

BFP-Begleitkurs-digital_Informationen_I_Belehrung_Infektionsschutzgesetz

Es ist sinnvoll, wenn Sie sich Ihren Praktikumsplatz von der Praktikumsstelle schriftlich bestätigen lassen. Diese Bestätigung ist nur für Ihre Unterlagen und Planungssicherheit bestimmt. Sie müssen es nicht beim ZfL einreichen.

Hier finden Sie eine Handreichung mit den wichtigsten Informationen zum BFP für Ihre Praktikumsstelle.

Bitte lesen Sie die Handreichung durch und bringen Sie sie Ihrer Praktikumsstelle zu Beginn des Praktikums mit.

Sie können die Handreichung auf Deutsch und auf Englisch herunterladen.

BFP-Begleitkurs-digital_Informationen_I_Handreichung_Berufsfeldpraktikum
Handreichung-Berufsfeldpraktikum-englisch

Am Ende des Praktikums bescheinigt Ihnen die Praktikumsstelle das Praktikum. Bitte denken Sie daran, diese Praktikumsbescheinigung vorzulegen und unterschrieben und gestempelt zu Ihren Unterlagen zu nehmen. Sie benötigen die Bescheinigung für Ihren Modulabschluss. Laden Sie die Bescheinigung am Ende in Ihrem Ilias-Kurs unter „Modulabschluss” hoch.

Die Praktikumsbescheinigung in englischer Sprache können Sie hier herunterladen.

Formular_BzB_ZfL_BFP-1

Praktikumsstellen

Zugelassen als Praktikumsstellen sind Institutionen oder Einrichtungen mit einem

  • pädagogischen
  • sozialen oder
  • fachlichen Bezug (Fächer, die Sie studieren).

Sie können ihr BFP in ganz Deutschland absolvieren. Liegt die Praktikumsstelle nicht in NRW, erkundigen Sie sich bitte nach der Unfallversicherung in dem jeweiligen Bundesland.

Mögliche Praktikumsstellen

BITTE BEACHTEN SIE: Ihre Praktikumsstelle muss offiziell Praktikumsplätze anbieten dürfen. Privatpersonen gehören nicht dazu, da hier ggf. kein Praktikumsvertrag geschlossen werden kann und der Versicherungsschutz dann nicht gewährleistet sein kann.

Möglich sind dagegen Praktika in z.B.

  • sozialen/pädagogischen Einrichtungen
  • Vereinen (e.V.)
  • (öffentlichen, freien oder kirchlichen) Trägern
  • Wohlfahrtsverbänden
  • Unternehmen (bei fachlichem Bezug)

BFP im Ausland

Es ist möglich das BFP im Ausland zu absolvieren. Hier haben Sie auch die Möglichkeit das BFP schulisch zu absolvieren. Hierzu werden auch Seminare mit dem Schwerpunkt zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt angeboten, Sie können aber auch eines der regulären Seminare zur „Begleitung des Berufsfeldpraktikums“ belegen. Zudem besteht ein umfangreiches Beratungsangebot. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite zum Berufsfeldpraktikum im Ausland.

Bewerbungstipps

So finden Sie eine Praktikumsstelle

Im Berufsfeldpraktikum haben Sie vielfältige Möglichkeiten. Sie können das Berufsfeldpraktikum in einer von Ihnen selbst gewählten Einrichtung oder Institution absolvieren.

Die Praktikumsplatzsuche liegt in Ihrer alleinigen Verantwortung.

Die Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle für das Berufsfeldpraktikum gestaltet sich in der Ausbildungsregion Köln nicht immer einfach. Mit unseren Tipps möchten wir Ihnen helfen, Ihre Bewerbung um einen Praktikumsplatz möglichst professionell zu gestalten, um Ihre Chancen auf einem Praktikumsplatz zu verbessern.

Die wichtigste Empfehlung: Bewerben Sie sich frühzeitig!

Sie sollten bei Ihrer Suche ein möglichst breites Einzugsgebiet in den Blick nehmen und ggf. bereit sein, auch einen längeren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen.

Kontaktaufnahme mit der Praktikumsstelle

Vor der eigentlichen Bewerbung ist eine umfassende Internet-Recherche auf den Homepages der in Frage kommenden Institutionen/Einrichtungen sinnvoll.

Es ist grundsätzlich empfehlenswert, einen persönlichen Erstkontakt mit der Praktikumsstelle per Telefon aufzunehmen! Sie erfahren dann, ob die Institution/Einrichtung überhaupt Praktikumsplätze vergeben kann und wer Ihr*e Ansprechpartner*in ist.

Das ZfL kooperiert mit zahlreichen Einrichtungen und Institutionen, die gerne Praktikumsplätze für das Berufsfeldpraktikum zur Verfügung stellen. Um sich zu orientieren oder einen interessanten Praktikumsplatz zu finden, können Sie die Kartei unserer Kooperationspartner*innen nutzen.

Welche Bereiche interessieren Sie?

Inklusion, Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildung, Soziale Arbeit, Nachhaltigkeit, Sport und Bewegung, Kunst, Kultur, Theater, Musik? Das Angebot ist vielfältig!

Welche Zielgruppe interessiert Sie?

Sie können auf einen Blick sehen, ob die Einrichtung/Institution sich eher an (junge) Erwachsene, Jugendliche oder Kinder richtet und können entscheiden, mit welcher Zielgruppe Sie noch Erfahrung sammeln möchten.

Suchen Sie einen barrierefreien Praktikumsplatz?

Unsere Kooperationspartner*innen geben an, ob der Praktikumsplatz barrierefrei, zum Teil barrierefreie oder leider nicht barrierefrei ist.

In der Regel fordern die Einrichtungen/Institutionen von den Bewerber*innen eine kurze schriftliche Bewerbung, die häufig aus einem Anschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf besteht. Kopien von Zeugnissen und sonstigen Anlagen werden eher selten angefragt. Bitte richten Sie sich, wie bereits oben erwähnt, hier jedoch genau nach den Vorgaben der jeweiligen Institution/Einrichtung. Nutzen Sie die Chance, in der schriftlichen Bewerbung einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen und sich von Ihren Mitbewerber*innen abzuheben, indem sie die allgemein gültigen Standards für das Erstellen von Bewerbungen berücksichtigen. Dazu gehören insbesondere Schriftform, Aufbau, Design, Schreibstil, Fehlerfreiheit usw.

Denken Sie auch daran, dass viele gängige Abkürzungen aus dem Lehramt weiteren Institutionen nicht bekannt sind und Sie ggf. etwas mehr zu Ihrem Studium erklären müssen. Nehmen Sie persönlich z.B. telefonisch Kontakt auf, wenn Sie ca. zwei Wochen nach Ihrer schriftlichen Bewerbung keine Rückmeldung erhalten haben.

Wenn Sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden, sollten Sie sich darauf gut vorbereiten und entsprechend umfassend über die Einrichtung/Institution informieren. Bedenken Sie, dass es sich um eine Bewerbungssituation handelt und Sie sich dementsprechend auf das Gespräch vorbereiten (z.B. Ihren Lebenslauf zum Gespräch mitbringen).

Hier haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre Vorstellungen von der Gestaltung des Praktikums einzubringen und den potentiellen Praktikumsablauf abzuklären. Bis zum Gesprächstermin sollten alle geforderten Unterlagen vorliegen, damit im Gespräch darauf Bezug genommen werden kann.

Icon Kleblatt

Das ZfL-Team wünscht Ihnen viel Erfolg
bei Ihrer Praktikumsplatzsuche.

de_DEDeutsch