Vorbereitungsdienst Portfolio
Das Portfolio der Praxiselemente ist in NRW ein verpflichtendes Instrument, das Lehramtsstudierende von Beginn des Eignungs- und Orientierungspraktikums bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes begleitet. Es dient der kontinuierlichen Dokumentation und Reflexion der eigenen Kompetenzentwicklung über alle Ausbildungsphasen hinweg. Das Portfolio der Praxiselemente verbindet die universitäre Ausbildung und den Vorbereitungsdienst zu einem zusammenhängenden Professionalisierungsprozess. Es unterstützt angehende Lehrkräfte darin, ihre individuelle Entwicklung zu reflektieren, Erfahrungen systematisch aufzuarbeiten und Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln, von den ersten Schritten im Studium bis zum eigenverantwortlichen Unterricht im Vorbereitungsdienst.
Das Portfolio in der universitären Ausbildung
Bereits im Studium wird das Portfolio, teilweise als Modulabschlussprüfung, eingeführt und an den Kompetenzbereichen der KMK (Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Innovieren) orientiert. Studierende halten darin ihre Erfahrungen aus Praktika, Hospitationen und selbst geplanten Unterrichtsversuchen fest. Ziel ist es, eine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen professionellen Handeln anzuregen und Lernfortschritte sichtbar zu machen. Das Portfolio ist damit nicht nur eine Sammlung von Dokumenten, sondern vor allem ein Reflexions- und Entwicklungsinstrument. Alle Inhalte können Sie auf den Seiten der vorherigen Praxisphasen: Eignungs- und Orientierungspraktikum (EOP), Berufsfeldpraktikum (BFP) und Praxissemester (PS), einsehen.
Übergang in den Vorbereitungsdienst
Mit dem Eintritt in den Vorbereitungsdienst wird das Portfolio weitergeführt. Die bisherige Arbeit aus der universitären Phase wird nicht abgeschlossen, sondern bildet die Grundlage für die weitere Professionalisierung im ZfsL und an Schule. Damit entsteht ein roter Faden: Die Reflexionsergebnisse aus den ersten Praxiserfahrungen können im Vorbereitungsdienst aufgegriffen und vertieft werden. Die rechtliche Grundlage bildet § 13 der Lehramtszugangsverordnung (LZV NRW). Dort ist festgelegt, dass das Portfolio von Beginn des EOP bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes verpflichtend geführt werden muss. Die Portfolioarbeit damit ein durchgängiges Element der Lehrkräftebildung in NRW und sichert eine kontinuierliche, kompetenzorientierte Professionalisierung.
Das Portfolio im Vorbereitungsdienst
Mit dem Eintritt in den Vorbereitungsdienst wird das Portfolio weitergeführt. Die bisherige Arbeit aus der universitären Phase wird nicht abgeschlossen, sondern bildet die Grundlage für die weitere Professionalisierung im schulischen Alltag. Damit entsteht ein roter Faden: Die Reflexionsergebnisse aus den ersten Praxiserfahrungen können im Referendariat aufgegriffen und vertieft werden.
Anbei finden Sie eine Sammlung von Reflexionsinstrumenten und Portfolioaufgaben, die an verschiedenen ZfsL im Vorbereitungsdienst eingesetzt werden. Die Zusammenstellung versteht sich als geteilte Arbeitsgrundlage und als Einladung zum Austausch: Sie können die Materialien gerne in Ihrem Seminar nutzen, anpassen oder weiterentwickeln.
Zugleich freuen wir uns über Rückmeldungen zu Ihren Erfahrungen – was sich bewährt hat, was weitergedacht werden sollte oder welche Ergänzungen aus Ihrer Praxis hilfreich wären. Auf diese Weise kann die Sammlung kontinuierlich wachsen und von den Perspektiven unterschiedlicher Standorte profitieren. Wir vernetzen Sie gerne auch mit den zuständigen Kolleg*innen:Â
zfl-praxisphasen@uni-koeln.de
